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Die beliebtesten Hosen-Materialien

KjBrand HosenEs gibt Hosen nicht nur in verschiedenen Farben und Formen, sondern auch in unzähligen Materialien. Abhängig davon, ob die Hose zu Arbeitszwecken oder als modisches Highlight fungiert, erfüllt auf das Material ganz besondere Anforderungen. So gilt eine Jeans beispielsweise als äußerst robust, während eine klassische Leinenhose ideal für heiße Sommertage als leichtes Beinkleid geeignet ist. Damit die passende Auswahl der Hose gelingt, gibt es hier eine kleine Materialkunde der wichtigsten Stoffe.

Hosen aus Naturfasern

Die beliebtesten Hosen-MaterialienEine Hose aus Naturfasern kann beispielsweise bestehen aus:

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  • reinem Naturmaterial
  • Naturfasern-Mix-Material

Zu den bekanntesten Naturfasern gehören neben Wolle auch Kaschmir, Lyocell oder Leinen sowie Viskose.

Jede Naturfaser hat ihre Vorzüge, aber vielleicht auch Nachteile bei der Nutzung. Baumwolle ist beispielsweise äußerst kuschelig und atmungsaktiv, kann aber als alleinige Naturfasern bei der Hose auch äußerst robust aussehen und ist deshalb nicht für jede Figur geeignet. Durch die enormen Wärmeeigenschaften ist Baumwolle vor allem für Beinkleidung in den Wintermonaten geeignet, allerdings weniger für den Sommer.

Tipp: Baumwolle ist äußerst pflegeintensiv. Damit die Naturfasern nicht verfilzt oder beim Waschen einläuft, sollte in jedem Fall auf das Pflegeetikett geachtet werden. Meist empfiehlt es sich, die Baumwolle wir Handwäsche zu reinigen und auf sie auf keinen Fall in den Trockner zu tun.

Leinenhosen ideal für die Sommermonate

Während die Hosen aus Baumwolle bzw. dem Baumwollgemisch ideal für die Wintermonate sind, eignet sich Leinen ideal für leichte Sommerhosen. Die Naturfasern hat, wie andere Fasern auch, einige Vorzüge und Nachteile:

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Vor- und Nachteile von Naturfasern

  • kühlende Eigenschaft
  • angenehmes Tragegefühl auf der Haut
  • Material ist strapazierfähig
  • gute Feuchtigkeitsabsorption
  • Herstellung ist teuer und äußerst aufwendig
  • knittert

Da Leinen eine glatte und häufig leicht matt-glänzende Oberfläche besitzt, sieht es besonders edel beim Tragen aus. Leinenhosen sind deshalb der ideale Begleiter für Privat- und Freizeitvergnügen, denn mit einer tollen Bluse oder einem Blazer lässt sich die unscheinbar wirkende Leinenhose im Handumdrehen zu einem Business-Outfit variieren.

Viskose als preisgünstiges Hosen-Material

Eine weitere Naturfaser ist Viskose. Im Vergleich zu Kaschmir oder Leinen ist sie deutlich günstiger, wenngleich die Herstellung ebenso aufwendig ist. Durch die Materialeigenschaften lässt sich Viskose allerdings flexibler einsetzen, was ihr nicht nur den Ruf als gutes Hosen-Material beschert. Viskose hat viele Vorzüge, darunter:

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  • weiches Gefühl
  • antistatisch
  • leicht färbbar

Da der Färbeprozess bei Viskose besonders leicht erfolgt, gibt es die Hosen aus diesem Material in so unterschiedlichen Farben. Die Brillanz kann aber leicht verfliegen, wenn die Hose falsch gewaschen wird, denn bei zu hoher Temperatur wird sie rasch blass oder kann einlaufen.

Tipp: Modal als Naturfaser ideal für Unterwäsche

Es gibt eine weitere Naturfaser, welche vor allem für Unterwäsche gut geeignet ist. Sie hat ähnliche Eigenschaften von Viskose, ist aber deutlich atmungsaktiver: Modal. Gewonnen wird die Naturfasern aus Zellulose und ist damit besonders hautverträglich. Bei einem direkten Hautkontakt schmiegte sich sanft an den Körper und fällt fließend.

Weitere positive Eigenschaften sind:

  • Robustheit
  • Flexibilität

Da die Naturfasern eine enorme Festigkeit aufweist, bleiben Unterhosen beispielsweise damit lange in Form und werden mit Sicherheit rasch zum langlebigen Lieblingsstück. Damit die Modal-Freude lange anhält, ist die richtige Pflege entscheidend: bei 40-60° waschen und eine maximale Schleuderzahl von 600 Umdrehungen einstellen. Genaue Informationen zu den Pflegehinweisen gibt es auf den Etiketten auf den Modal-Hosen.

Hosen aus Chemiefasern machen jeden Trend mit

Neben den Naturfasern gibt es auch unzählige Hosen aus chemischen Stoffen. Entdeckt wurden die synthetischen Materialien im 17. Jahrhundert und sind seitdem aus der Modeindustrie nicht mehr wegzudenken. Zu den bekanntesten Chemiefasern gehören:

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  • Polyester
  • Polyamid
  • Polyacryl
  • Elasthan

Als Mischung mit Baumwolle oder Wolle ist Polyacryl besonders häufig verbreitet. Durch seine Scheuer- und Reißfestigkeit ist das Material ideal für alle Hosen, welche Form stabil sein müssen. In Hosen für Trainingsanzüge kommt Polyacryl besonders oft zum Einsatz, denn hier sind Robustheit und wärmende Eigenschaften gefragt.

Polyester für Hosentrends

Polyester kommt nicht nur als Futterstoff, sondern auch als Ergänzung zu Materialmixen in Hosen zum Einsatz. Die synthetische Faser überzeugt mit Elastizität und Leichtigkeit, ist besonders pflegeleicht und äußerst bequem.

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Wer legere Hosen mag, wird die Polyester-Mischungen seines Beinkleides lieben. Allerdings sind die Polyester-Hosen häufig weniger atmungsaktiv und deshalb für die warmen Monate nicht geeignet. Durch die preisgünstige Herstellung der synthetischen Faser sind die Polyester-Hosen allerdings viel günstiger, sodass sie optimal für alle Fashion-Trends als preisgünstige Alternative genutzt werden können.

Reißfeste Hosen dank Polyamid

Wer wind- und wetterfeste Hosen benötigt, kommt am Stoff Polyamid nicht vorbei. Die Faser hat ganz außerordentliche Eigenschaften und ist damit optimal geeignet für Regenbekleidung oder kurze Bade-Shorts. Durch die Elastizität und Reißfestigkeit haben die Hosen aus Polyamid eine lange Lebensdauer und sind äußerst einfach in der Handhabung, da sie kaum oder sogar gar nicht (abhängig vom Materialmix) knittern.

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Elasthan-Hosen bringen Bewegungsfreiheit

Enorme Dehnbarkeit ist das Markenzeichen von Elasthan. Der Clou: Auch bei maximaler Ausdehnung kommt die Faser wieder in ihrer Ausgangsform zurück. Weitere Vorzüge sind:

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  • leicht waschbar
  • Reißfestigkeit

Durch diese Eigenschaften ist sie ideal für Hosen für Business und Freizeit geeignet, vor allem für Hosen mit einem lockeren Bund.

Jeansstoff als besonders robustes Hosenmaterial

Der viel Stoff selbst entsteht durch die Diagonalwebung und wird durch die verwendeten Fasern besonders robust und langlebig. Aufgrund seiner soliden Materialeigenschaften wird Jeans längst nicht mehr nur als Hosenstoff genutzt, sondern kommt auch in vielen anderen Bereichen zur Anwendung.

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Seinen Ursprung hat der Jeansstoff als Arbeiterhose, denn er ist nicht nur besonders gut geeignet, um UV-Strahlen fernzuhalten, sondern verzeiht auch gröbste Beanspruchungen. Außerdem lässt er sich leicht reinigen und ist günstig.

Pflegetipps für die Jeans

Damit die Jeans lange Freude bereitet, sollten einige einfache Pflegetipps beachtet werden:

  • nicht im Trockner trocknen
  • bei 60 °C waschen (vorheriger Blick auf das Etikett zwingend erforderlich)
  • für Staubflecken eine Bürste nutzen, um diese ohne Waschen herauszubekommen

Wer seine Jeans erstmalig wäscht, sollte keine anderen Kleidungsstücke (vor allem keine weißen) in der Maschine haben. Eine Jeans kann bei dem ersten Waschvorgang noch etwas Farbe abgeben, was natürlich besonders bei heller Kleidung zu unschönen Verfärbungen führen kann.

Tipp: Damit das Abfärben der Jeans verhindert wird, kann sie auf links gedreht werden. Etwas Essig in der Kammer für den Weichspüler in der Waschmaschine kann ebenfalls helfen, dass das Abfärben gar nicht erst auftritt.

Bildnachweise: Adobe Stock / DenisProduction.com, Amazon / KjBrand

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